Tonträger
ARCHETYPES – This Sea Is Like Hell Tonight | ARCHETYPES – This Sea Is Like Hell Tonight |
| Geschrieben von dc | ||||||||
| Sonntag, 24 Januar 2010 | ||||||||
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Frickel-Core aus Aschaffenburg? Gab’s bisher auch noch nicht. Schön, dass sich die vier jungen Herren von Archetypes es zur Mission gemacht haben, die Jakobskrönung des "Whatever-Core" zu bedienen. Auf ihrer ersten Demoveröffentlichung schöpfen sie auch gleich aus ihrem Potenzial aus gekeiften Shouts, ultraschnellen Gitarrenlicks und konstruierten Prog-Metal Passagen. Auch die lokale Szene-Attitüde wird wieder bedient, wenn auf "And Then I Started To Spit Blood" Gastsänger Martin von The August seine Stimme leiht. Der chaotisch wirkende, aber durchaus kalkulierte Sound ruft Referenzen an die früheren He Is Legend, Between The Buried And Me oder The Chariot auf. Lyrisch gesehen spiegelt Shouter Andree Bühler den Spagat zwischen Weltuntergangsszenario und Hoffnungsschimmer auf und ist stilecht bzw. markengerecht vertont. Wenn die Band noch einen zweiten Gitarristen finden, der dem ganzen Soundteppich aus dem Hintergrund mehr Druck verleihen könnte, wird man von Archetypes sicher noch positiv überrascht werden, denn die Band macht sich an die Kultivierung des Extremen. Aufgenommen wurden die vier Songs übrigens von Ex-Cult Of Gaia- und The August-Gitarrist Nico Rausch, der sich in letzter Zeit immer mehr dem Recording widmet. Gehört der kratzige, leicht rauschende Sound zum Konzept? Egal, denn die vier Herren wagen sich in neue Gefilde und sind auf dem richtigen Weg, ihren eigenen Sound inmitten unzähliger "Bring Me The Horizon"-Verschnitte zu finden. Starkes Debüt! (dc)
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